Legendäre Verzerrer 5- ZVEX Box of Rock

Box of RockDie ZVEX Box of Rock ist eines der Effektpedale, die jeder Gitarrist einmal getestet haben sollte.
Es stellt für viele die Referenz im Bereich „Marshall in a Box“-Pedal dar. „Legendäre Verzerrer 5- ZVEX Box of Rock“ weiterlesen

Legendäre Verzerrer 4 – Fulltone OCD

Fulltone OCDIn dieser Folge möchte ich einen moderneren Verzerrer vorstellen, der es jedoch auch bereits zu Legendenstatus geschafft hat: der Fulltone OCD. „Legendäre Verzerrer 4 – Fulltone OCD“ weiterlesen

Legendäre Verzerrer (3) – Tone Bender

Tone benderGeschichte

Der Colorsound Tone Bender würde in der legendären Denmark Street in London entwickelt. „Legendäre Verzerrer (3) – Tone Bender“ weiterlesen

Legendäre Verzerrer (2) – Big Muff

Big MuffDer Electro Harmonix Big Muff gehört zu den legendärsten Verzerrern, die jemals entwickelt wurden. Es gibt wohl kaum einen Gitarristen, der noch keinen Big Muff gespielt hat.
Die bekanntesten dürften David Gilmour, Billy Corgan, Jack White, J. Mascis und John Frusciante sein. „Legendäre Verzerrer (2) – Big Muff“ weiterlesen

Nachruf: Glenn Snoddy – Erfinder des Fuzz Effekt Pedals

NewsBeim Fuzz denkt fast jeder zuerst an Jimi Hendrix.
Aber in meinen Augen war der Erfinder dieser Schaltung für die Geschichte der Gitarren Musik mindestens genauso wichtig.
Sein Name war Glenn Snoddy. „Nachruf: Glenn Snoddy – Erfinder des Fuzz Effekt Pedals“ weiterlesen

Effect History: Multi Digital Delays – Aktuelle Entwicklungen (Teil 3)

Effect PedalIn Teil 1 und 2 dieser Reihe habe ich mich den Anfängen und der zweiten Generation von Multi Digital Delays gewidmet.
In jüngster Zeit gab es einige Neuentwicklungen im Delay-Segment.
Hier nun also die aktuellsten Multi Delays. „Effect History: Multi Digital Delays – Aktuelle Entwicklungen (Teil 3)“ weiterlesen

Effect History: Multi Digital Delays (Teil 2)

Effect PedalDie zweite Generation

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um das Boss DD-20 und das Line6 DL4. Die beiden waren lange Zeit der Standard und sind immer noch beliebte Pedale.
Abgelöst wurden sie durch die technisch umfangreicheren Pedale der nächsten Generation. „Effect History: Multi Digital Delays (Teil 2)“ weiterlesen

Effect History: Die ersten Multi Digital Delays (Teil 1)

Effect PedalFast jeder Gitarrist, der auf Delays steht, ist ständig auf der Suche nach dem perfekten Delay- Sound. Unzählige analoge und digitale Delays kämpfen dabei um einen Platz auf dem Pedalboard.
Anfang des 21. Jahrhunderts haben zahlreiche Hersteller dieses Dilemma erkannt und begonnen, Multi Digital Delays zu entwickeln.
Einige von ihnen möchte ich in einer dreiteiligen Serie gerne vorstellen. „Effect History: Die ersten Multi Digital Delays (Teil 1)“ weiterlesen

Verstärkertypen – Part 1

Wenn man etwas über Verstärker liest fallen immer wieder die Begriffe “Blackface”, “britischer Sound” und “Tweed Sound”. Doch was bedeuten sie eigentlich? „Verstärkertypen – Part 1“ weiterlesen

Top 10 Seiten für Gitarristen

Frag den Dude

Es gibt im Internet zahlreiche gute und informative Seiten für Gitarristen. Hier ist eine Liste meiner Lieblingsseiten: „Top 10 Seiten für Gitarristen“ weiterlesen

Effect history (Part 5): die 90er im Retro Boom

Effect Pedal In den 90ern gab es eine Rückbesinnung. Der Grunge hat die Träume der Hairspray-Metal Bands und damit auch der Effektindustrie zerstört. Aus Kostengründen und als kommerzielles Statement haben viele Musiker Second Hand Effekte gekauft und sich mit zwei bis drei Effektgeräten zufriedengegeben. Der zuvor sehr glattpolierte Sound wurde wieder rauer. „Effect history (Part 5): die 90er im Retro Boom“ weiterlesen

Effect history (Part 4): die 80er im Rack Format

Effect PedalDie 80er brachten einen regelrechten Effekt-Boom und einige technische Fortschritte. Die großen Effekthersteller (Boss, MXR, Ibanez und Electro Harmonix) haben jeweils ihre eigene Interpretation jedes Effekttyps hergestellt. Alle wurden in kompakte, bunte Gehäuse verpackt. „Effect history (Part 4): die 80er im Rack Format“ weiterlesen

Effect history (Part 3): die 70er – Revolution der Modulationseffekte

Effect PedalIn den 70ern wurden zahlreiche Effekte entwickelt. Die ersten OP-Amps vereinfachten den Aufbau von Effektgeräten enorm. So konnten auch komplexe Modulationseffekte, wie zum Beispiel Phaser, Chorus, Auto Wah und Flanger Effektpedale umgesetzt werden. „Effect history (Part 3): die 70er – Revolution der Modulationseffekte“ weiterlesen

Effect history (Part 2): The 60s – transistor pedals

Effect PedalThe new transistor-technique

The first fuzz-pedals have been invented in the early 60s. One of the first pedals using the new transistor-technique was the Maestro Fuzz Tone Pedal which became famous by the Song “Satisfaction” of the Rolling Stones. „Effect history (Part 2): The 60s – transistor pedals“ weiterlesen

Effect history: Die ersten Effekte

Effect PedalEs gibt zahlreiche Effektgeräte in unterschiedlichen Ausführungen. Gerade aktuell scheint sowohl die digitale Enwicklung große Fortschritte zu machen, aber auch die Rückbesinnung auf analoge Effekte mit innovativen Neuerungen ist deutlich erkennbar.

Doch wie fing alles an?

Das erste Tremolo

Beginnen wir in den 1950ern. Das erste bekannte Effektgerät, das jemals gebaut wurde, war das “Trem Trol 800” Tremolo von DeArmond. Es kam 1948 auf den Markt und war mechanisch aufgebaut.

DeArmond Tremolo EffektZur Technik: Ein Motor treibt mit unterschiedlichen Übersetzungen eine Art Wippe an, die ein Röhrchen mit einer leitenden Flüssigkeit hin und her bewegt. Hierin befinden sich zwei Drähte. Wenn diese mit der Flüssigkeit bedeckt sind, leiten sie das Signal und es ist ein Ton zu hören. Sind sie nicht bedeckt, wird das Gitarrensignal unterbrochen. Das hört sich erstmal sehr kompliziert an, klingt jedoch ausgesprochen gut, da die Modulation des Signals (im wahrsten Sinne des Wortes) sehr fließend verläuft.

In den Verstärker integrierte Effekte

Die nächsten Effekte, die entwickelt wurden, waren in Amps eingebaut. In den 50ern wurden sowohl Tremolo, Vibrato als auch Federhall verbaut.

In den Verstärkern wurde der Tremolo-Effekt entweder durch eine LED mit Fotowiderstand oder durch den Bias der Endstufenröhren erzeugt. Die LED-Technik wird heute immer noch in zahlreichen Tremolo-Pedalen wie zum Beispiel dem Fulltone SupaTrem und den VoodooLab Tremolo verwendet. Die LED dimmt und erhellt sich im ständigen Wechsel. Es wird ein ähnlicher Effekt wie beim DeArmond-Tremolo erzeugt.

Die ersten Delays

Ende der 50er gab es bereits ein Volume-Pedal (ebenfalls von DeArmond) sowie das erste Bandecho – das WEM Copicat.

Das britische WEM Copicat war ein röhrenbetriebenes Bandecho. Inspiriert wurde es von dem Klang zweier Studio-Bandmaschinen, die zeitversetzt liefen. Dieses erste, und vielleicht legendärste Bandecho wird immer noch in einer Transistor-Variante hergestellt. Die wohl bekanntesten Nutzer des WEM Copicats sind the shadows.

Bereits Mitte der 50er wurde in Italien das erste Binson Echorec hergestellt. Dieses Delay verwendet im Gegensatz zum Bandecho eine magnetisierte Metallscheibe für die Wiederholungen. Pink Floyd haben das Echorec auf zahlreichen Aufnahmen benutzt.

In Amerika wurde 1959 das ebenfalls legendäre Echoplex Tape Delay eingeführt.

Les Paul war einer der Innovativsten Gitarristen dieser Zeit. Er hat nicht nur den Prototypen für die Gibson Les Paul entworfen. Im Studio hat er bereits mit Hilfe von Bandmaschinen Delay- und Flangersound erzeugt.

Dies war ein grober Abriss über die Entwicklung der Effektgeräte in den 1950er Jahren. Im nächsten Teil widmen wir uns den 60ern, der damals brandneuen Transistor-Technik und deren Möglichkeiten. weiter

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