DelayDude empfiehlt

Pedal EmpfehlungenIm Laufe der Zeit als Musiker habe ich zahlreiche Gitarren, Amps, Effektgeräte aber auch Grooveboxen, Synthesizer und viel Zubehör getestet. Auf unserem Blog DelayDude.de haben wir davon viele für dich beschrieben und auf unserem YouTube-Kanal finden sich zahlreiche Tests, Demos und Vergleiche von Effektpedalen. „DelayDude empfiehlt“ weiterlesen

7 Fragen an Vlad Kreimer (SOMA Laboratory)

Vlad KreimerGanz ohne Laborkittel kommt Vlad Kreimer, der Gründer von SOMA Laboratory daher. In unserem Interview erzählt er uns, wie er zur Musik kam, von wem er sich wünscht, dass er oder sie mal seine Geräte nutzen würde und welches Gerät eines anderen Herstellers er gerne erfunden hätte. „7 Fragen an Vlad Kreimer (SOMA Laboratory)“ weiterlesen

BOSS RE-202 Space Echo: Der DelayDude-Test auf Amazona.de

Boss RE-202 Space EchoEs ist ja kein Geheimnis, dass ich ein kleines Faible für Delay-Pedale habe und es gab bisher schon einige, die mich wirklich begeistert haben. Daher war es für mich ein besonderes Vergnügen, für Amazona.de das Boss RE-202 Space Echo testen zu können. „BOSS RE-202 Space Echo: Der DelayDude-Test auf Amazona.de“ weiterlesen

Arturia MicroFreak mit Delay Effekt-Pedalen

In diesem Video will ich als kleine Anregung für Sound-Experimente mal zeigen, wie man einen Synthesizer wie den Arturia MicroFreak mit Delay -Effektpedalen für Gitarren kombinieren kann. Diese Synthese eröffnet vollkommen neue Klangwelten und kann den klanglichen Horizont definitiv erweitern. Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Arturia MicroFreak mit Reverb Gitarren-Effektpedalen

In diesem zweiten Teil meiner zweiteiligen Serie möchte ich als kleine Anregung für Sound-Experimente mal zeigen, wie man einen Synthesizer wie den Arturia MicroFreak mit Reverb -Effektpedalen für Gitarren kombinieren kann. Wie schon im ersten Teil über die Kombination mit Delay Pedalen gezeigt, kann auch diese Beziehung ganz neue klangliche Welten erschließen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Save the Date: SUPERBOOTH 2022

Kaum zu glauben, aber wahr: es ist schon wieder soweit! Endlich mal ein Event, auf das wir nicht ewig warten mussten, denn schon im Mai findet die nächste SUPERBOOTH statt. Wie immer organisiert von Schneiders Laden.
Vom 12. Bis 14. Mai öffnet das FEZ in Berlin Türe, Tore und Außenanlagen für Fans der elektronischen Musik aus der ganzen Welt. „Save the Date: SUPERBOOTH 2022“ weiterlesen

Planung für ein kleines Pedalboard

Eine Leserfrage:

Ich nehme an, du kennst dich auch mit Pedalboards aus.
Habe ein größeres Studioboard, und bin damit sehr zufrieden, aber für den Transport usw. ist es nicht grade optimal.
Jetzt will ich mir ein Kompaktes auf kleinem Raum machen.
Overdrive kommt ausschließlich vom Amp und 2 Pedalen, Ibanez Tubescreamer TS 808 und Vahlbruch Kaluna.
Aus Platzgründen müssen Delay und Modulation, wenn möglich, in einem Pedal
und flexibel sein. Denke sicher mit Midi…
Der Boss GT 1000 Core wäre z.B. so eins, und hat die Sounds drin, die ich teils kenne (DD, MD, und RV von der 500er Serie).
Er hat aber noch Unmengen an Overdrives usw., die ich nicht brauche.
Ist jetzt deswegen das Delay, Modulation und Reverb in Qualität schlechter?
Hast du eine Alternative zum GT 1000 Core, oder ist er auch so ok?
Ich bin mit Boss immer gut gefahren, live und im Proberaum. Eben dafür brauche ich ein kompaktes Board.
Im Studio habe ich ja das große Board, hauptsächlich Analog.
Ach ja, ich bin kein großer Fan vom Editieren, also wäre ein kleines Display und eine einfache Menüführung super.

DelayDude:

Es ist immer recht schwierig ein kompaktes Pedalboard zusammenzustellen, das trotzdem flexibel ist. Das Boss GT 1000 wäre natürlich eine Lösung, aber da du schon Overdrives hast, ist es eigentlich besser, wenn man für Delays und Reverb ein Pedal nimmt, das sich genau darauf konzentriert. Denn je mehr Features ein Pedal hat, umso weniger Rechenleistung hat meist der einzelne Effekt.

Wenn es trotzdem ein Multi-Effekt sein soll, wäre eventuell der Eventide H9 interessant. Es hat Midi, ist kompakt und hat einen super Sound. Darüber hinaus können 4 Parameter pro Preset direkt über Tasten angewählt und dann per Poti geregelt werden. Wenn man es also erstmal programmiert hat, ist es eigentlich leicht zu bedienen. Allerdings kann es keine Effekte kombinieren. Es wäre also nur ein Delay oder nur ein Reverb.

Alternativ gibt es dann den Line6 M5. Es hat ebenfalls Midi, klingt sehr gut, ist extrem preiswert, leicht zu programmieren und kompakt.
Ich habe das M5 auf einem Pedalboard zur Ergänzung. Allerdings kann es auch nur einen Effekt zurzeit erzeugen.
Den HX Stomp finde ich hingegen eher unübersichtlicher.

Da die meisten kombinierten Pedale einen Schwerpunkt haben, ist es zunächst wichtig zu überlegen, ob dir der Delay- oder der Reverb-Part wichtiger ist.

Die Boss Geräte (DD-500 und RV-500) haben jeweils ebenfalls ein Reverb- bzw. Delay-Setting. Wenn man also ein flexibles Delay braucht und ein wenig Reverb wäre vielleicht das DD-500 trotzdem ideal.

Das Empress Echosystem hat neben den zahlreichen Delay ja ebenfalls Reverb.
Da man sowohl beim Boss als auch beim Empress zwei Presets kombinieren kann, ist es möglich hiermit beides abzudecken.

Das einzige “richtige” Pedal, das wirklich Delay und Reverb beinhaltet und per Midi steuerbar ist, wäre das Source Audio Collider. Es besteht zu einer Hälfte aus einem Nemesis und zur anderen aus einem Ventris. Möchte man hier klanglich wirklich fein justieren, müsste man allerdings eine App nutzen. Wenn man den Grundsound jedoch eingestellt hat (oder die Presets nutzt) reichen die Regler des Pedals aus, um den Sound anzupassen.

Sound vs. Handhabung

Sofern dann aber noch Modulation hinzukommen soll, wird es schon schwieriger. Sicherlich, kannst du mit der Delayseite des Collider auch Chorus/Vibrato- (Modulation der Delayzeit) und Tremolo- (Modulation der Lautstärke) Effekte erzeugen, allerdings ist dies nicht so leicht, wie bei einem konventionellen Modulationseffekt. Dann wäre ein Multi-Effekt wiederum einfacher in der Handhabung. Letztlich müsste man also Sounds vs. Handhabung abwägen.

Wenn das Pedal kompakt und gleichzeitig umfangreich sein soll, wirst du im Grunde um Menüs und Display, zumindest beim Erstellen deiner Sounds, nicht herumkommen. Oder du entscheidest dich dafür, zwei Pedale anstelle von einem. Das Collider für super Delays/Reverb und ein separates Modulationspedal. Und wenn dann alles per Midi gesteuert wird, wäre das auch eine gute Option.

Es kommt also immer auf das Einsatzgebiet und die persönlichen Vorlieben an. Da der Platz auf dem Pedalboard eigentlich immer zu gering ist, habe ich auf meinem Pedalboard zum Beispiel kein Modulationspedal und erzeuge Vibrato- und Tremolo- Effekte mit den Delays. Auf Flanger und Phaser kann ich persönlich verzichten.
Generell finde ich es wichtiger, gerade bei einem kompakten Pedalboard, nur die Effekte zu haben, die für die eigene Musik wirklich relevant sind.
Ich mag es auch nicht, mich durch Menüs zu klicken oder Apps zu nutzen, daher nutze ich den Platz auf dem Pedalboard nur für meine wichtigsten Effektgeräte, um so den besten Sound zu erhalten.

Oft hilft es, erst einmal Pedale wegzulassen und später zu ergänzen. Das fällt meist leichter, als ein einmal verbautes (ungenutztes) Pedal wieder vom Pedalboard zu nehmen. Da mir Delay- und Reverb- Sounds sehr wichtig sind, nutze ich eher weniger Platz für meine Drives (entweder Boost und Overdrive in einem Pedal oder sogar nur ein Overdrive-Pedal).
Und weniger Pedale auf dem Board verbessern letztlich auch den Grundsound.

Viel Spaß beim Pedalboard planen!

Testbericht: Ibanez Echo Shifter ES3 Teil 2

Ibanez ES3Während der erste Teil dieses Testberichts sich mit dem Design des Ibanez ES3 Echo Shifters beschäftigt hat, geht es jetzt ans Eingemachte: Erfahre alles über den Sound dieses wunderbaren Delay Pedals. „Testbericht: Ibanez Echo Shifter ES3 Teil 2“ weiterlesen

Testbericht: Ibanez Echo Shifter ES3 Teil 1

Ibanez ES3Schon das ES2 von Ibanez war bereits ein voller Erfolg: Der Slider animiert zum Experimentieren und das wunderbare analoge Delay klingt nicht nur gut, sondern bietet auch eine klasse Oszillation.
Das Gerät war und ist für dunkle Delays und Soundeskapaden wie gemacht.

Mit dem ES3 Echo Shifter hat Ibanez den bereits hervorragenden Vorgänger nochmals überarbeitet und um ein paar oft angefragte Features ergänzt.

Dieser erste Teil des zweiteiligen Testberichts widmet sich dem Design des ES3, bevor es im zweiten Teil um den Sound dieses wunderbaren Delay Pedals gehen soll. „Testbericht: Ibanez Echo Shifter ES3 Teil 1“ weiterlesen

Frage zum Wet Output + Volume Poti Mod für das EHX Freeze

Frage an den Dude:

Ich habe mal eine Frage zum Wet Output + Volume Poti Mod beziehungsweise dem Remote Switch Mod für EHX Freeze.
Bezieht sich der Volume Mod auf das Effekt-Volume oder das cleane Signal oder den Mix? Und ist die Buchse für den extra Taster für einen zusätzlichen Taster wobei die Funktion von dem Taster auf dem Freeze erhalten bleibt? Sprich, wäre es möglich, dass mein Bassist vom anderen Ende der Bühne das Freeze auf meinem Pedalboard steuert, während ich das WahWah nutze? „Frage zum Wet Output + Volume Poti Mod für das EHX Freeze“ weiterlesen

Welches Pedal brauche ich?

Eine Leserfrage:

Letztes Jahr habe ich (nach einigen Jahren des Gitarre-Spielens) endlich meine ersten Pedals gekauft: das Walrus Audio Slö, das Westwood von Earthquaker Devices und den Ditto Looper. Am liebsten höre ich Minimal, Indie und Ambient und würde auch gerne selbst in die Richtung gehen. Einen genauen Klang habe ich aber leider noch nicht unbedingt im Kopf. „Welches Pedal brauche ich?“ weiterlesen

Strymon Brigadier

Strymon BrigadierDas Strymon Brigadier ist ein relativ pedalboard-freundliches, dbucket digital Delay. Im Strymon-typisch dezenten, aber ansprechenden Design bringt das Brigadier je nach Mode bis zu 5000mS maximaler Delayzeit mit. „Strymon Brigadier“ weiterlesen

Effektpedale fürs Recording

Tips & tricksFast jeder Musiker nimmt heutzutage seine Musik im Heimstudio auf. Meist über eine Soundkarte direkt in eine DAW.
Dort gibt es zahlreiche VST Effekte, mit denen der Sound verfeinert werden kann.
Aber es eignen sich auch Gitarreneffekte für das Recording. „Effektpedale fürs Recording“ weiterlesen

7 Fragen an Yoshi Ikegami (Boss)

7 Fragen anIch schätze, es gibt keinen Gitarristen/ Bassisten auf der Welt, der nicht mindestens ein BOSS-Pedal besitzt. Und auch mich begleiten die Effekte, die unter der Leitung des Firmenpräsidenten Yoshi Ikegami hergestellt werden, seit meinen ersten musikalischen Schritten.
Von daher ist es mir eine besondere Ehre, dass er sich die Zeit genommen und auf die 7 Fragen des Delay Dude geantwortet hat. „7 Fragen an Yoshi Ikegami (Boss)“ weiterlesen