Tips & Tricks: Plektren

Tips & tricksEin Gitarrist bekommt beim Kauf seiner ersten E Gitarre meist auch ein Plektron geschenkt und nutzt diese Marke dann sein Leben lang, während die Effektgeräte, Gitarren, Verstärker und Lautsprecher häufig modifiziert oder ausgetauscht werden.

Dabei ist auch ein Plektron für den Klang entscheidend. Unterschiedliche Materialien oder Stärken können den Klang stark beeinflussen.

Brian May oder auch der Gitarrist von ZZ Top nutzen als Plektron eine Geldmünze. The Edge von U2 verwendet die geriffelte Rückseite seines Plektrons, die eigentlich für einen besseren Grip der Finger sorgen soll.

Als ich durch Zufall mal ein Dunlop Ultex Sharp bekommen habe, ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass meine Gitarre irgendwie frischer und lebendiger klang.

Dass dies nicht nur mein subjektives Empfinden war, stellte ich fest, als ein Gitarrist, der eine meiner Gitarren kaufen wollte, beim antesten meinte, dass diese ihm zu dumpf sei. Ich gab ihm dann ein Dunlop Ultex Sharp und er war von dem unterschiedlichen Klang sehr beeindruckt. Die Gitarre hat er mir zwar nicht abgekauft, aber das Plektron hat er mitgenommen.

Der Vorteil von Plektren ist, dass sie wirklich günstig sind und man sich im Musikgeschäft eine bunte Mischung kaufen kann, um sie auszuprobieren.

Ich habe zum Beispiel von einer Plektron-Marke drei unterschiedliche Stärken, da sie mit zunehmender Stärke einen volleren Sound erzeugen. Die unterschiedlichen Stärken nutze ich dann für unterschiedliche Gitarren. Das dünne Plektron kann den Sound einer Les Paul aufklaren, das dickere kann eine Telecaster etwas voluminöser klingen lassen.

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