Das perfekte Delay Pedal – Teil 1

Frag den DudeIch wurde schon öfter gefragt, welches Delay ich für das beste halte.
Diese recht einfache klingende Frage ist leider wirklich schwer zu beantworten, da viele Delays ihre Besonderheiten und Vorzüge habe, jedoch bisher keins alle Voraussetzungen perfekt erfüllt und dazu auch noch perfekt klingt.

Klanglich muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich analoge Delays bevorzuge und auch noch kein digitales Delay gefunden habe, dass mich zu 100% überzeugt.
Zwar haben digitale Delays mehr Features, aber klanglich gewinnen für mich analoge Delays immer.

Hier habe ich mal ein paar Features zusammengestellt, die mein perfektes Delay Pedal haben müsste.

Tap Tempo

Ganz ehrlich: ich verstehe nicht, wie ein Delay Pedal – egal ob analog oder digital – das in der heutigen Zeit auf den Markt kommt auf die Möglichkeit, das Tempo einzutappen verzichten kann.
Sicherlich benötigt man dieses Feature für Slapback Echos nicht, aber es gibt doch einige Delays, die über eine lange maximale Delayzeit verfügen – also eindeutig nicht nur für Slapback ausgelegt sind – und kein Tap Tempo haben.

Wenn ich das Delay für mehr als einen Song einsetzte und die Geschwindigkeit der Wiederholungen per Hand einstellen muss, ist dies sehr unpraktisch.

Midi Anschluss

Besser ist sogar noch ein Pedal mit Tap Tempo und einem Midi Anschluss, damit man es per Midi Clock synchronisieren kann.
Freilich arbeitet nicht jeder Gitarrist mit einer Midi Clock, aber es kann sehr hilfreich sein, wenn man die Delayzeit an das Songtempo anpassen kann.
Ohne Midi Anschluss kann ein Delay mit Tap Tempo (und einer entsprechenden Buchse zum externen Tappen) aber auch problemlos über solch nützliche Helfer wie dem Selah Quartz Timer oder der Disaster Area SmartClock gesteuert werden.

Im zweiten Teil widme ich mich nun weiteren Features, die ein perfektes Delay meiner Meinung nach mitbringen müsste.

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